Dorn-Osteopathie

Die Dorn-Methode ist eine nach Dieter Dorn benannte sanfte manuelle Therapie, mit der verschobene Wirbel und subluxierte (unvollständig verrenkte) Gelenke wieder in ihre physiologische Lage gebracht werden.

Zu Beginn jeder Behandlung wird geprüft, ob ein Beckenschiefstand und eine Beinlängendifferenz besteht. Die meisten Fälle einer Beinlängendifferenz beruhen nicht auf einer tatsächlich unterschiedlichen Länge der Ober-und Unterschenkelknochen, sondern auf Verschiebungen im Kreuz-/Darmbein-/Beckenbereich oder anderen Gelenkfehlstellungen. Stimmt die Basis der Statik im Beckenbereich nicht, kann es leicht zu Wirbelverschiebungen und Blockaden kommen. Da das ganze Skelettsystem zusammenhängt ist oft schon allein durch die unproblematische Korrektur der Beinlänge ein Ausgleich der Wirbelfehlstellungen möglich.

Das Besondere an der Dorn-Methode ist das ungefährliche Einrichten der Wirbel. Es ist kein „Einrenken" wie in der Chiropraktik. Unter einer langsamen rhythmischen Muskelbewegung des Patienten wird mit dem Daumen gezielt auf die gestörten Wirbel ein Druck ausgeübt. Dies geschieht- durch die Mitarbeit des Patienten - ohne dass Bänder und Sehnen dabei strapaziert werden.
Um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen ist die Mitarbeit des Patienten zu Hause unabdingbar. Mit Hilfe leicht durchführbarer Übungen müssen die neu eingerichteten Bänder- Sehnen- und Muskelstrukturen stabilisiert werden. Bei konsequenter Durchführung sind dann normalerweise nur wenige Behandlungen notwendig.

Die Dorn-Osteopathie berücksichtigt die Ganzheitlichkeit des Menschen. Die Korrektur der Wirbelsäule beeinflusst direkt die Meridianverläufe mit deren zugeordneten Organen und psychischen Aspekten. Damit ist eine umfassende Behandlung aller akuten und chronischen Erkrankungen möglich.

   
© 2014 - 2018 Naturheilpraxis Evelyn Worm