Traditionelle Chinesische Diagnose

Die Erstellung eines individuell richtigen Behandlungsplans setzt eine sorgfältige Diagnostik voraus. Hierfür nutzt man in der TCM alle Sinne und kommt durch Befragen, Betrachten, Betasten, Hören und Riechen zu einem sogenannten Differenzierungsmuster. Dieses unterscheidet sich grundlegend von einer westlichen, schulmedizinischen Diagnose und ermittelt vorwiegend Störungen der Funktionskreisläufe.

Befragung:

Basis ist ein ausführliches Patientengespräch in dem körperliche Beschwerden, das allgemeine Befinden, wie z.B. Hitze-/Kälteempfinden, Appetit, Durst oder Verdauung und auch seelische Aspekte eine wichtige Rolle spielen.

Betrachtung der Zunge:

Auf der Zunge finden sich in verschiedenen Arealen die Organbereiche des Körpers wieder. Durch die Beurteilung von Farbe, Form, Struktur, Feuchtigkeit, Beweglichkeit und Belag der Zunge lassen sich Rückschlüsse auf den energetischen Zustand der Funktionskreise ziehen.

Während der Therapie ermöglicht sie somit auch eine Verlaufskontrolle der durchgeführten Therapiemaßnahmen.

Pulsdiagnose:

Das Erfühlen des Pulses nach TCM geht weit über das hiesige „Pulsmessen“ hinaus.  Durch die Beurteilung der Pulsqualitäten an verschieden Stellen und Tiefen der Handgelenkspulse können die energetischen Zustände der Organfunktionen untersucht werden.

Die TCM kennt 32 verschiedene Pulse.

   
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